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Planung, Infrastruktur und Mobilität

Planung und Infrastrukturen

Die städtische Entwicklung Valladolids wird von einer Perspektive des intelligenten Wachstums aus betrachtet, die sich an einem ausgeglichenem Stadtmodell orientiert in dem Rationalität, Kompaktibilität an erster Stelle stehen bei vielseitiger Nutzung der vorhandenen Flächen und Förderung des öffentlichen Transports und der Begegnungsstätten. Dieses Stadtmodell trägt zu einer reicheren Sozial- und Kulturentwicklung bei und erfordert weniger Mobilität und weniger Konsum von Energieressourcen.

Auf dem Gebiet der Planung befindet sich Valladolid zur Zeit in einem entscheidenden Moment  der Zukunftsgestaltung als Stadt. Die Einführung des Hochgeschwindigkeitszuges in Valladolid am vergangenen 22. Dezember 2007 und die Unterführung der Eisenbahnschienen bedeuten für unsere Stadt ein nie da gewesenes historisches Ereignis - eine Möglichkeit zur Entwicklung eines ehrgeizigen urbanistischen Projektes auf den freigegebenen Böden, gemäß dem von „Unión Temporal de Empresas“ (Temporales Firmenbündnis) eingereichtem Vorschlag. Dieses Bündnis, bestehend aus dem britischen Architekten Richard Rogers und Luis Vidal e Idom, wird folgendes ermöglichen:

  • Revitalisierung weiter Flächen der Stadt mit mehr öffentlichen Anlagen, Grünflächen, entsprechende Ausstattungen und Einrichtungen
  • Verbindung ohne Barrieren (was wir als „Vernähung“ der Stadt bezeichnen)
  • Schaffung neuer Stadtviertel
  • Schaffung eines großen intermodalen Umschlagsterminals
  • Förderung des öffentlichen Transports
  • Restrukturierung des Eisenbahnnetzes und somit die Schafffung eines modernen Transportnetzes für Reisende und Güter

Auf diese Weise werden Valladolid und die Eisenbahn sich wieder einmal gemeinsam einer leidenschaftlichen Herausforderung stellen, die ähnliche Konsequenzen haben wird wie die Inbetriebnahme der Eisenbahn im 19. Jahrhundert oder die Niederlassung von Renault in unserer Stadt Mitte des 20. Jahrhunderts.

Video – Modifizierung des Generalplans für Stadtordnung. „Valladolid hacia el 2016“ (Valladolid in Richtung 2016).

Strategische Position

Die Stellung Valladolids in der autonomen Region und der privilegierte Standort als Versorgungsverteilungs- und Kommunikationspunkt mit dem Nordwesten der Halbinsel, sowie  die Verbindung zu Portugal spielen eine hervorragende Rolle in der Stadtentwicklung und dem Beziehungssystem zu anderen spanischen Hauptstädten. Valladolid ist Hauptdurchgangsort im Nordwesten der Halbinsel und in der Tat situiert die Europäische Transportkommission Valladolid als neuralgisches Zentrum für Straßen- und Bahnverkehr und als Verbindungsglied zwischen Portugal und Frankreich.

Valladolid hat außerdem einen internationalen Flughafen mit regelmäßen Verbindungen nach Barcelona, London, Paris, Brüssel und Mailand. In der Planung ist die Impulsierung eines Flughafens mit geeigneten Mitteln und genügend Kapazität für den Güterhandel und Personenbeförderung und auch als Verbindung mit dem allgemeinen Kommunikationsnetzwerk und besonders mit dem Schienentransport von Gütern und Passagieren in Hochgeschwindigkeitszügen.

Flughafens mit geeigneten Mitteln und genügend Kapazität für den Güterhandel und Personenbeförderung und auch als Verbindung mit dem allgemeinen Kommunikationsnetzwerk und besonders mit dem Schienentransport von Gütern und Passagieren in Hochgeschwindigkeitszügen.

Mobilität und öffentlicher Nahverkehr

Mobilitäts- und Sicherheitsprobleme befinden sich unter den wichtigsten Sorgen vieler großer Weltstädte. Valladolid arbeitet für den stärkeren Einsatz von öffentlichen Verkehrsmitteln um den Anteil an Privatfahrzeugen zu reduzieren, den für Fußgänger vorgesehenen Platz zu erhöhen und die Verkehrsbedingungen zu verbessern. Diese Bemühungen werden anhand von städtischen Maßnahmen wahr gemacht und vor allem durch den Einsatz von neuen Technologien und Mobilitätsmodellen.

In diesem Sinne hat Valladolid eine der umweltverträglichsten Bus-Flotten, die international als Referenz anerkannt ist. Im Jahr 1993 und als Konsequenz der im Pilotplan erhaltenen Ergebnisse, entschied AUVASA (städtischer Busverkehr in Valladolid) LPG-Busse in seine Flotte aufzunehmen. So wurden seit 1995 insgesamt 110 mit Flüssiggas betriebene Fahrzeuge in die AUVASA-Flotte aufgenommen. Der Einsatz von Flüssiggas als Kraftstoff hat sich als sehr positiv bei der Reduzierung von umweltschädigenden Emissionen und Lärmbelästigung im Rahmen des von dem MOPU (Ministerium für öffentliche Bauten) erarbeiteten Plans zur atmosphärischen Verbesserung im öffentlichen Verkehr herausgestellt.

AUVASA besitzt die Qualitätszertifizierung ISO 9001 und das Umweltmanagementsystem beinhaltet diverse Maßnahmen, die in der Norm ISO14001:1996 erfasst sind.